EVA Stallmatten für Pferde

Sie sind der Wohlfühlboden für Pferd und Mensch. Mit einer erheblich besseren Wärmeisolierung und einer Weichheit, die man bei fast keiner anderen Stallmatte für Pferde findet, haben sich die die Matten aus dem EVA Material an die Spitze der Bodenbeläge für Pferdeboxen und Offenställe gesetzt. Die Kombination von hervorragender Wärmeisolierung, Elastizität und Weichheit ist bemerkenswert.

Gibt es Materialunterschiede bei EVA Matten? Wo sind sie eine Top Lösung und wo sollte man sie nicht einsetzen?

Im Folgenden finden Sie Antworten.

Welches Material ist das eigentlich?

EVA ist die Abkürzung für Ethylenvinylacetat und ist grundsätzlich ein wärmebeständiger Kunststoff. Während der Produktion entstehen Millionen von Luftbläschen, die sich gleichmäßig in der Stallmatte verteilen. Die gute Wärmeisolation entsteht durch die eingeschlossene Luft und ist wesentlich besser als bei Gummimatten.

Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei EVA-Stallmatten?

Unterschiede bei den EVA-Stallmatten kann auch der Laie erkennen.
Riechen die Matten? Was passiert unter Druck? Wie weich oder hart sind die Stallmatten bei Zimmertemperatur und bei Körpertemperatur? Wie hoch ist die Elastizität? Welches Gewicht haben die Matten?

Im Test: Weichheit und Elastizität bei EVA Matten

Im Kurzclip sehen Sie, wie weich und elastisch die EVA-Stallmatten sind. Im Test wurde die Matte auf ca. 25 ° Celsius erwärmt, erst dann wird sie so weich.

Dieser Boxenbelag ist sensitiv weich

Gute Stallmatten aus einem Gemisch aus EVA und Gummi zeichnen sich durch eine sensitive Weichheit aus, die genau auf Pferde abgestimmt ist. Die Elastizität und Härte muss bei dem Material genau so abgestimmt werden, dass die Matten beim stehenden Pferd fest, stabil und griffig sind. Legt sich das Pferd, müssen die Stallmatten weicher werden. Durch die sehr gute Wärmeisolierung nimmt die EVA-Matte die Körpertemperatur ( 37,3 – 38,4 °C ) des Pferdes an.

EVA-Stallmatte beim Weichheitstest

So weich ist die EVA Matte bei Körpertemperatur.

Welche Vorteile ergeben sich im Stall

  • Wärmeisolierung
    Im Vergleich zu Gummimatten oder Kunststoffmatten ist die Wärmeisolation um ein vielfaches besser. In einem Eisblocktest konnte demonstriert werden, wie sich das in der Praxis auswirkt. Auch nach mehreren Stunden bei tiefem Frost hat das Pferd noch sehr angenehme Temperaturen auf der Liegefläche.
  • Griffig und weich – Ein Wohlfühlboden
  • Bei einer guten Materialmischung sind die EVA-Matten elastisch, rutschfest und wärmeisolierend zugleich. Steht das Pferd, sind die Matten stabil und rutschfest, liegt das Pferd werden die Matten warm und weich.
    Aufgescheuerte Sprunggelenke gehören der Vergangenheit an. Pferden, die unter der Krankheit Narkolepsie leiden, kann mit der Verlegung von EVA-Stallmatten sowie der Anbringung von EVA-Schlagschutzmatten für die Boxenwände, Schutz vor Verletzungen im Kopf- und Gelenkbereich gegeben werden, sowie ein hartes Aufprallen auf die Fläche verhindert werden.
  • Das Verlegen ist sehr einfach und schnell
    Durch das geringe Gewicht und einer Mattengröße von über 2 m² können kleine und große Flächen schnell verlegt werden. Das Einpassen der Stallmatten in die Pferdebox, den Offenstall oder die Stallgasse ist einfach. Die Stallmatten können mit einer Stichsäge oder einem scharfen Teppichmesser zugeschnitten werden.
  • Wasserundurchlässig
    Das Material ist wasserundurchlässig. So wird von der Matte keine Flüssigkeit (Urin) aufgenommen. Die Fugen können zusätzlich mit einem speziellen Dichtband abgedichtet werden, damit sich auch unter den Matten kein Urin ansammeln kann.
  • Sehr niedrige PAK-Werte
    EVA Matten mit der speziellen Latex/EVA-Mischung sind absolut unbedenklich. Der Grenzwert für die PAK-Werte liegt für den langfristigen Hautkontakt bei 10mg/kg. EVA-Matten mit der speziellen Latex/EVA-Mischung haben einen Wert von 1,18mg/kg und sind dadurch absolut unbedenklich.
  • Spart Einstreu & Zeit
    Durch den Einsatz von Stallmatten kann nicht nur die Einstreu reduziert werden, sondern auch die Entsorgungskosten und der tägliche Arbeitsaufwand. Die Menge der Einstreu sollte so gewählt werden, dass der Urin gebunden wird.
  • Keine Wasseraufnahme
    EVA-Stallmatten nehmen kein Wasser auf. Durch die geschlossene Struktur des Materials kann in die Matte selbst kein Wasser eindringen. Auch wenn die Oberfläche der Matten angeraut oder beschädigt wird, nimmt sie kein Wasser auf.
  • EVA-Matten von hoher Qualität riechen nicht
    Eine gute Matte aus EVA oder EVA-Gummimischungen werden Sie nicht riechen. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass für die Produktion der Matte keine minderwertigen Füllstoffe und Rohstoffe verwendet werden.

  • Wie schwer ist eine EVA-Stallmatte?
    Stallmatten aus EVA haben ein Gewicht von ca. 2 – 7 kg pro Quadratmeter. Dies ist abhängig von der Dicke der Matten und der Materialmischung. Grundsätzlich sind die Pferdematten wesentlich leichter als Gummi- oder Kunststoffmatten.
  • Muss man unter der Boxenmatte reinigen?
    Die verschiedenen Hersteller empfehlen die Boxenmatten ein bis zwei Mal im Jahr hoch zu heben und bei Bedarf darunter zu reinigen. Kontrolle ist immer gut. Bei Bedarf lassen sich die Boxenmatten aufgrund des sehr geringen Gewichts schnell herausnehmen und wieder einsetzen.
  • Können die Boxenmatten auch für beschlagene Pferde verwendet werden?
    Beschlagene Pferde können gute Boxenmatten mit Gummi/Latex-Mischungen problemlos nutzen.
  • Wie verhält sich die Stallmatte, wenn die Pferde Hufbeschlag mit Stollen oder Widiastiften haben?
    Die Nutzungsdauer kann durch die Stollen/Stifte verkürzt werden. Tests in verschiedenen Ställen zeigen, dass, solange ein Pferd nicht scharrt, die Matten kaum Abnutzungsspuren haben.
  • Sind die Boxenmatten wirklich wasserundurchlässig?
    Das EVA-Material ist wasserundurchlässig, bzw. nimmt keine Flüssigkeiten auf. Es kann lediglich durch die Fugen Flüssigkeit unter die Matten gelangen. Dies kann aber mit einem Dichtband verhindert werden.
  • Kann ich die Stallmatte auch für eine Paddockbox verwenden?
    Im Innenbereich kein Problem. Im Außenbereich wird abgeraten, da die Matten keine permanente, direkte Sonneneinstrahlung vertragen.